Hofer
drei zwei eins
Drei Motorradgegenden, zwei Motorräder, eine Tour


Ende April, Anfang Mai das heißt es ist Zeit für den Schwarzwald. Der Schnee ist hier endgültig besiegt und es hat schon oft genug geregnet für saubere Straßen...

Treffpunkt und Startpunkt sollte wieder hier sein.

Das mit dem Treffpunkt hab ich dann erst mal vergeigt. Ich komm an und keiner ist da. Ich wollte eigentlich eine SMS an Andi schicken, wenn ich noch eine Stunde brauche... Hatte ich glatt vergessen. Da hat mich die Kuchentheke vom

Häberle über die Stunde retten müssen. Aber dann war er doch da...

Noch schnell im Hotel eichecken, dann wurden die beiden los gelassen

Andi vorraus und ich hab versucht dran zu bleiben bis zur ersten Zigarettenpause

und Fotopause.

Seltsamerweise sind hier die Wohnzimmer außerhalb der Häuser.

Was wir natürlich auch gesehen haben waren ein paar Kurven

Wo wir genau waren kann ich wieder mal nicht genau sagen. Wenn ich hinterfahre krieg ich nicht so recht mit, wo ich bin oder war, wenn ich es nicht schon kenne. Es ging jedenfalls durch Täler und über Berge

Naja wenigstens den Feldberg hab ich gekannt...

Da lagen sogar noch ein paar Schneereste rum. Damit waren wir schon fast wieder in Altglashütten wo wir den Tag mit doch noch 130 km bei einem sehr guten Essen ausklingen lassen konnten. Anschließend hat mich nur das Bett beim Häberle interessiert...

Der nächste Morgen begann mit dem üppigen Häberle-Frühstück. Wenn ich nur ein Frühstücktyp wäre... Kurz nach neun ging es los. Ganz so wie am Vortag war es nicht mehr. In der Nacht hatte es geregnet und wir waren ziemlich oft auf nassen Straßen unterwegs, was den Fahrspaß deutlich eingeschränkt hat.

Aber die Steine hat es nicht aus die Straße geschwemmt und der Landschaft tut das auch keinen Abbruch...

Es sieht definitiv nicht vertrocknet aus.

Irgendwann erreichen wir mit dem Kandel wieder einen Landschaftspunkt den ich erkenne.

Die warten auf Thermik

Die warten auf Mittagspause

Der wartet auf mich.

Jetzt geht es in Richtung Osten Andi will mir auch noch seine Heimat zeigen in der schwäbischen Alb. Gegen Ende des Schwarzwaldes wollen wir noch einen Kaffee trinken. Als wir eine nette Location gefunden, beginnt es zu tröpfeln. Nehmen wir den Kaffee halt drinnen. Und dann legt es richtig los. Blitze, Donner und Wolkenbruch... So wird aus der Kaffeepause eine Mittagspause und danach wieder eine Kaffeepause. Aber irgendwann läßt der Regen nach und wir machen uns wieder auf den Weg. Nach einigen Kilometern hört Regen zusammen mit dem Schwarzwald auch ganz auf.

Nach kurzer Zeit schon geht das Vergnügen wieder los

Gut dass ich das erst im Rückblick gesehen habe, sonst hätte ic hsicher Angst gehabt. So hatten wir halt Spaß. Die Umgebung ist auch wieder Mittelgebirge

Damit der Spaß nicht zu groß wird haben wir wieder nasse Straßen. Vor allem im Wald muss man immer damit rechnen, dass man in der Kurve plötzlich nasse und glitschige Straße hat. Und hier hat es viel Wald...

Kurz vor sechs kommen wir an meinem Gasthaus an. Ich hol mir den Schlüssel und weiter geht es zum nächsten kulinarischen Highlight des Tages. Grillen bei Andis Freunden. Es sind ein paar Motorradfahrer dabei. Also gäbe es genug Anknüpfungspunkte für Gespräche, wenn ich was verstehen würde... :-) Grillen schaffen wir noch und schon setzt wieder heftiger Regen ein. Weil Regen und Dunkelheit in Kombination recht unangenehm sind, brechen wir in Regen und später Dämmerung auf und fahren zu unseren Schlafplätzen...

Am Morgen kommt Andi zum Frühstück zu mir ins Gasthaus. Auch heute ist es wieder üppiger als ich brauche. Und es gibt sogar einen Raucherraum :-) Deshalb dauert das 'Frühstück' etwas länger. Aber dann geht es weiter in Richtung Osten, zur Donau. Und nicht nur wir sind im Tiefflug

Bisher kenn ich die Donau nur als richtigen Fluss, aber hier ist sie noch schmal und fließt in einem wildromatischen Tal

Anschließend geht es wieder ein Stück zurück und ab durch die Alb

Durch die frühlingsgeschmückte Alb. Und auch hier gibt es jede Menge Kurven

und schnelle Kehren

aber auch Zigarettenpausen

und jede Menge Landschaft

Und gleich geht es da weiter

Weitgehend ahnungslos fahr ich weiter hinter Andi her. Wo wir sind ist sein sein Problem... Und auf einmal sind wir im Allgäu.

An der Stelle an der wir rauchen, schießen einige Lokalmatadoren vorbei. Irrsinnig schnell, sauber und sicher. Zu schnell für mich, ich erwische nur die Langweiler

Über Sonthofen geht es Oberjoch hoch. Die Schilderung der Drckschoppers erspar ich mir. Sonst ärger ich mich noch mal. Kurz vor dem Ort gibt es noch mal eine kleine Pause hinter einer Kurve

Da hier in Oberjoch der Endpunkt der gemeinsamen Tour sein wird, beschließen wir uns oben noch für einen Kaffee oder zwei nieder zu lassen. Zwischen den Schneeresten

plaudern wir noch ein wenig beim Kaffee, bis wir uns trennen und auf kürzesten aber getrennten Wegen in unsere jeweilige Heimat fahren...